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Suchmaschine 12.09.2017 10:10

Schiedsrichter und ihre Leistungen
 
Immer wieder wird während oder nach einem Spieltag über die Leistungen der Schiedsrichter diskutiert. Teilweise müssen sich Schiedsrichter mit Diskussionen wärend eines Spieltrages auseinander setzen.

In den letzten Wochen vielen besonders die Strafen auf der WDM in Bochum sowie auf den Deutschen Meisterschaften auf. Wurden diese Strafen zurecht verteilt? Oder waren die Strafen zu hart? Oder gar das Schiedsgericht überfordert? Evtl. auch mit den anderen Enscheidungen wie Verkürzungen/Unterbrechungen? Was man so von der DM in Bochum hört - hier muss wohl viel diskutiert worden sein. Ohne den genauen Sachverhalt zu kennen.

Wie kann ich eine Leistung des Schiedsgerichtes bestimmen, bzw wird sowas bestimmt?
Wenn nein, sollte es ein neutrales Gremium geben, um Schiedsrichtern evtl. Leistungspunkte bzw. Minuspunkte zu verteilen?
Oder kann man Schiedsrichter sonst irgendwie bewerten?

Rolf Lenk 12.09.2017 14:00

Grundsätzlich bin ich der Meinung man sollte zu solchen Veranstaltungen ein spielfreies Schiedsgericht stellen.
Vorab muß ich sagen, ich war leider nicht anwesend.
Aber nachdem was ich gehöhrt habe, wurden recht absurde Strafen durch das Schiedsgericht ausgesprochen.
So soll z.B. ein Spieler bestraft worden sein, weil er mit seinem Ballsauger auf die Bahn getitscht hat; aber sinnfreies Gebrülle einiger Zeitgenossen wurde tunlichst überhört.
Auch so kann man mit zweierlei Maß messen, von Fairniss gegenüber Mitspielern möchte ich garnicht sprechen.
Die Frage muß erlaubt sein: Wie kann man beim Auftitschen des Bsllsauges auf die Bahn von Unfairnis sprechen aber das m.M. wirklich unfaire Geschreie erlauben.

pinkydiver 12.09.2017 14:07

Das Problem ist das "spielende" Schiedsrichter einfach ihre eigene Konzentration nicht stören wollen und deswegen die Klappe halten.

Andererseits lassen sich auch die allermeisten "spielfreien" Schiedsrichter auf der Nase rum tanzen, sollte doch mal einer was sagen, weil z.B. eine Wasserflasche mehr als 20 meter weit fliegt, wird der dermaßen auch von renomierten Nationspielern angegangen, was fast einer Bedrohung gleich kommt. Und die trauen sich bei denen auch nichts zu sagen, habe das selbst schon "LIVE und in Farbe" bei NC, EC, EM etc. mitbekommen. Sprüche wie, Du hast mir gar nichts zu sagen sind da noch die harmlosen, von daher findest Du meist auch bei internationalen Wettbewerben auch nur Ermahnungen wegen "Zeit-Spiel" und Strafen wegen falscher Notation
V + Strafpunkte wegen "misbehaviour" sind eher die AUsnahme, obwohl man die bei jedem Wettkampf aussprechen müßte

ReDiMa 12.09.2017 14:14

Zitat:

Zitat von Rolf Lenk (Beitrag 305629)
Die Frage muß erlaubt sein: Wie kann man beim Auftitschen des Bsllsauges auf die Bahn von Unfairnis sprechen aber das m.M. wirklich unfaire Geschreie erlauben.

Weil man nicht auf die Bahn schlägt, egal mit was!

Und das "unfaire Geschreie" ist halt immer Ansichtssache.
Mich persönlich stört sowas nicht.
Es kommt halt auf die Lautstärke an.

Ich bewundere immer die Darts-Spieler, die bei jedem noch so lautem Krach von mehreren Tausend Zuschauern in Ruhe ihr Spiel durchziehen.

head202 12.09.2017 14:48

Es wird bei Unterbrechungungen immer Diskussionen geben, egal ob spielfreier Oschi oder nicht. Dabei spielt immer das persönliche Empfinden und der Stand in der Rangliste eine große Rolle. Grundsätzlich würde ich bei Maßnahmen ab den Landesmeisterschaften, einen spielfreien Oschi bevorzugen, in erster Linie dabei zum Schutz des Spielers.
Zur Leistung des Schiedsgerichts in Langendreer, bin ich der Meinung, das hier eine gute Leistung abgeliefert wurde. Gemeckere habe ich nur von Teilnehmern gehört, die vom Schiedsgericht auf ihr Fehlverhalten angesprochen wurden. Also eigentlich alles wie immer.

Mein Fazit: Hält man sich an die Regeln, ist es vollkommen egal wer Schiedsrichter ist. Vor allem erhält dann aber eine eventuelle berechtigte Kritik deutlich mehr Gewicht.

RALF N. BALLARTIST 12.09.2017 14:50

...eigene Konzentration nicht stören, weil verschiedene Situationen den Streßpegel hoch-
schnellen lassen - absolut richtig Dirk. Bis zu einem gewissen Grad verständlich, daß Schiris
sich den Streß sparen wollen.

...Lautstärke ? Auch, aber noch eher ist die Dauer entscheidend. Langgezogenes Geschreie ist
enervierend.
Es ist ein Konzentrationssport. Dabei ist lautes Schreien deplaziert, weil unfair, unsportlich und
nur dem eigenen Vorteil dienlich. Maßstab kann nicht der Spieler sein, den es NICHT stört - dann
suche ich mir ein paar Trottel heraus, die sich von einer Trillerpfeife nicht gestört fühlen und
pfeife ab sofort bei jedem Turnier fröhlich vor mich hin.
Maßstab sind ALLE Spieler, die es stört - und wenn es nur ein einziger wäre.
Im Übrigen könnte ich auch jedem "durch den Schlag laufen" - mit der Begründung "mich selbst stört es ja auch nicht".
Rücksicht heißt das Zauberwort - eine Charakterfrage.
Die aggressive Art und Weise, in der die Brüllerei von einigen Brüllaffen verteidigt wird, zeigt ganz
deutlich deren charakterliche Insuffizienz.

Rolf Lenk 12.09.2017 18:38

Zitat:

Zitat von ReDiMa (Beitrag 305632)
Weil man nicht auf die Bahn schlägt, egal mit was!

Und das "unfaire Geschreie" ist halt immer Ansichtssache.
Mich persönlich stört sowas nicht.
Es kommt halt auf die Lautstärke an.

Ich bewundere immer die Darts-Spieler, die bei jedem noch so lautem Krach von mehreren Tausend Zuschauern in Ruhe ihr Spiel durchziehen.

Ich habe noch nie einen Dart-Spieler im Fernsehen gesehen, der nach einem gelungenen Wurf in ein infernalisches Gebrüll ausgebrochen ist.;)

Rolf Lenk 12.09.2017 18:53

Zitat:

Zitat von RALF N. BALLARTIST (Beitrag 305635)
...eigene Konzentration nicht stören, weil verschiedene Situationen den Streßpegel hoch-
schnellen lassen - absolut richtig Dirk. Bis zu einem gewissen Grad verständlich, daß Schiris
sich den Streß sparen wollen.

...Lautstärke ? Auch, aber noch eher ist die Dauer entscheidend. Langgezogenes Geschreie ist
enervierend.
Es ist ein Konzentrationssport. Dabei ist lautes Schreien deplaziert, weil unfair, unsportlich und
nur dem eigenen Vorteil dienlich. Maßstab kann nicht der Spieler sein, den es NICHT stört - dann
suche ich mir ein paar Trottel heraus, die sich von einer Trillerpfeife nicht gestört fühlen und
pfeife ab sofort bei jedem Turnier fröhlich vor mich hin.
Maßstab sind ALLE Spieler, die es stört - und wenn es nur ein einziger wäre.
Im Übrigen könnte ich auch jedem "durch den Schlag laufen" - mit der Begründung "mich selbst stört es ja auch nicht".
Rücksicht heißt das Zauberwort - eine Charakterfrage.
Die aggressive Art und Weise, in der die Brüllerei von einigen Brüllaffen verteidigt wird, zeigt ganz
deutlich deren charakterliche Insuffizienz.

Mich selber stört der Lärm nicht, ich kann meine Umgebung ausblenden.
Aber es gibt sehr viele Bahnengolfer die das nicht können und die in ihrem Spiel beeinflußt werden.
Solches Verhalten ist nicht nur unfair, es ist auch respektlos dem Mitspieler gegenüber und kontraproduktiv für den Bahnengolfsport. Wenn man dann von Zuschauern angesprochen wird: "Was ist denn hier los, hat die Psychatrie Ausgang"!

ReDiMa 12.09.2017 19:15

Zitat:

Zitat von Rolf Lenk (Beitrag 305643)
Ich habe noch nie einen Dart-Spieler im Fernsehen gesehen, der nach einem gelungenen Wurf in ein infernalisches Gebrüll ausgebrochen ist.;)


Dann guckst Du nicht richtig hin ;-)

Es ging mir darum, daß andere sich durch das "Gebrüll" gestört fühlen.
Es stört die Dart-Spieler ja auch nicht, daß hinter ihrem Rücken mehrere Tausend Zuschauer sich die Seele aus dem Leib brüllen.

ReDiMa 12.09.2017 19:17

Zitat:

Zitat von Rolf Lenk (Beitrag 305644)
Mich selber stört der Lärm nicht, ich kann meine Umgebung ausblenden.
Aber es gibt sehr viele Bahnengolfer die das nicht können und die in ihrem Spiel beeinflußt werden.
Solches Verhalten ist nicht nur unfair, es ist auch respektlos dem Mitspieler gegenüber und kontraproduktiv für den Bahnengolfsport. Wenn man dann von Zuschauern angesprochen wird: "Was ist denn hier los, hat die Psychatrie Ausgang"!


Mich persönlich stört es auch nicht. Es kommt halt immer auf die Art und Lautstärke an.
Aber das ist nunmal die Entscheidung des Schiedsgericht, was zu laut ist und was nicht.


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