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Bahnengolf-Forum Minigolf (oder Bahnengolf) ist ein beliebter Freizeitspaß der Deutschen. Fast jeder hat's schon mal gespielt. So verwundert es nicht, dass sich aus dem Freizeitspaß ein Sport entwickelte bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften. In diesem Forum tummeln sich die Freaks aus aller Welt, tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus, geben Ballempfehlungen. Außerdem wird über Turniere berichtet.

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  #1  
Alt 23.01.2010, 19:18
Uwe Braun Uwe Braun ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 22.12.2006
Ort: Bottrop
Beiträge: 2.348
Standard

@ Pommes:

Zitat Pommes:" Ein wichtiger Punkt für den jahresübergreifenden Spielbetrieb hat der Schatzmeister meines Landesverbandes schon vor einiger Zeit öffentlich verkündet:
Erfahrungsgemäß bleiben die nicht so zahlungskräftigen oder sparsamen Mitglieder eher über die Winterpause in den Vereinen und somit in den Verbänden,
was sich positiv für den jeweiligen Landesverband in der jährlichen Mitgliederstatistik gegenüber seinem Landessportbund in puncto Zuschüsse auswirkt und
direkt natürlich auch auf die einzunehmenden Mitgliedsbeiträge innerhalb des Landesverbandes."


Das Argument kann ich nicht nachvollziehen, wohin - und eigentlich konkret warum - sollen denn die sogenannten zahlungsunkräftigen oder sparsamen Mitglieder hin abwandern, wenn der NBV-Antrag durchkommt, von welchen Erfahrungen wird hier angesichts der erst vor kurzem erfolgten Umstellung gesprochen?

Zitat Pommes:" Eventuell kann es sich sogar auf die Anzahl der Stimmen eines Landesverbandes für die Bundesversammlung auswirken."

Inwieweit?

Zitat Pommes: "Außerdem ist ein Vereinsmitglied von psychologischer Sicht aus gebundener zu einem Verein, wenn er im jahresübergreifenden Spielbetrieb ist innerhalb einer Mannschaft.
Und der Verein hat dadurch eine längerandauernde Geldeinnahme durch den Mitgliedsbeitrag
."

Wieso, wo soll der Unterschied zu dem Spielbetrieb im Kalenderjahr sein?

Zitat Pommes; "Auch ein negativer Punkt zum Spielbetrieb im Kalenderjahr:
Wer möchte schon mit jemanden eine Weihnachtsfeier seines Vereines verbringen,
welcher bekannterweise ab folgenden Kalenderjahr für einen gegnerischen Verein spielt,
aus welchen Gründen auch immer?
Da kann ja die ganze Feierstimmung flöten gehen!"


Wenn schon die Weihnachtsfeier eines Vereins als Gegenargument zu dem Antrag des NBV herhalten muss, dann wird es besonders abenteuerlich. Das Argument ist meines Erachtens so abstrus, dass man darauf eigentlich wirklich nicht näher eingehen muss. Welches Vereinsmitglied nimmt nur deshalb an einer Weihnachtsfeier nicht teil, weil ein Mitglied den Verein wechselt, wobei ja noch vorauszusetzen wäre, dass dieses Mitglied an der Feier teilnimmt und der Verein überhaupt eine solche Feier veranstaltet? Wir haben beispielsweise mehrere passive Mitglieder, die aktiv in anderen Vereinen spielen (z.B. Tobias Ramcke, Helmut König und Jörg Jansen), die aktiv für den MGC Köln bzw. VfM Bottrop spielen. Gleichwohl haben wir gemeinsam eine harmonische Vereinsfeier gehabt, ich gehe davon aus, dass das in anderen Vereinen nicht anders ist.
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  #2  
Alt 24.01.2010, 01:16
Benutzerbild von Pommes
Pommes Pommes ist offline
Halbstarker
 
Registriert seit: 17.04.2007
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 312
Standard

@ Uwe Braun & Laubigw13
Genau deswegen wollte ich gar nicht erst etwas zur Thematik schreiben,
weil alles was man dazu hervorbringt von irgendeiner Seite gegenargumentiert wird.
Das ist auch einer der Gründe, warum die Abstimmung bei der Sportwartevollversammlung so knapp war. Und dank Holger weiss jetzt auch die ganze Bahnengolfwelt, dass ich der Schuldige bin, welcher den Antrag hätte kippen können.

Jaja......der Pommes bringt mal wieder Chaos in den DMV!
(Ist was für Insider!)

@ Holger
Hier nun die gleiche Antwort, welche ich nach solch einer ähnlichen Äußerung von einer anderen Person in der Pause nach der Abstimmung gegeben hatte:
Ich war auf der Versammlung als Vertreter meines Landesverbandes zugegen.
Allerdings bekleide ich nicht das Amt des Landessportwartes oder seines Stellvertreters bei uns, sondern bin als deren Ersatzperson zu dieser Versammlung zugegen gewesen.
Als solcher hatte ich im Vorfeld mich mit meinem Landessportwart über die Anträge und Abstimmungen unterhalten und gerade bei der Thematik mit dem Spielbetrieb gab es Punkte, welche für und gegen die eine und andere Form sprechen >
siehe auch die reichhaltige Diskussion in diesem Thread.
Daher war die Aussage meines Landessportwartes auch,
dass ich mir alle Argumente anhören und dann selber entscheiden soll.
Und das habe ich getan, indem ich mich enthalten habe.

Von meiner persönlichen Seite als Spieler aus ist es mir vollkommen egal,
ob ich jahresübergreifend spiele oder in einem Kalenderjahr.
Für die Spitzenspieler (Nationalkader), welche neben den normalen Spielterminen noch weitere Maßnahmen haben, ist die Dichte der Termine in einem Kalenderjahr-Spielbetrieb,
wie ich vor kurzem vernahm, allerdings so hoch, dass sie wirklich kein Wochenende ohne Bahnengolf haben können.

@ Uwe Braun
Zitat Pommes:" Ein wichtiger Punkt für den jahresübergreifenden Spielbetrieb hat der Schatzmeister meines Landesverbandes schon vor einiger Zeit öffentlich verkündet:
Erfahrungsgemäß bleiben die nicht so zahlungskräftigen oder sparsamen Mitglieder eher über die Winterpause in den Vereinen und somit in den Verbänden, was sich positiv für den jeweiligen Landesverband in der jährlichen Mitgliederstatistik gegenüber seinem Landessportbund in puncto Zuschüsse auswirkt und direkt natürlich auch auf die einzunehmenden Mitgliedsbeiträge innerhalb des Landesverbandes."


Das Argument kann ich nicht nachvollziehen, wohin - und eigentlich konkret warum - sollen denn die sogenannten zahlungsunkräftigen oder sparsamen Mitglieder hin abwandern, wenn der NBV-Antrag durchkommt, von welchen Erfahrungen wird hier angesichts der erst vor kurzem erfolgten Umstellung gesprochen?

Diese erwähnten "nicht so zahlungskräftigen oder sparsamen Mitglieder" melden sich ab von ihrem Verein und damit vom Landesverband in der Winterpause, bestenfalls wandeln sie ihre aktive in eine passive Mitgliedschaft um, damit sie sich die Beitragsgebühr für diese Monate ersparen oder reduzieren mit der Begründung: Warum soll ich zahlen, wenn ich nicht spielen kann bzw. will in der Winterpause!
Auch wenn bei den Vereinen laut ihrer Vereinsordnung eine Mitgliedschaft bis zum Ende eines Kalenderjahres festgeschrieben ist, ob nun aktiv oder passiv, so ersparen sich diese Personen dann eben die Mitgliedsbeiträge der Monate des neuen Jahres, wo noch kein regulärer Spielbetrieb stattfindet.

Dieses Verhalten ist vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar, aber in unserem kleinen Landesverband kommt dieses regelmäßig jedes Jahr vor laut Aussage unserer Paßstelle, und zwar in einer Grössenordnung von bis zu 50 Personen, was etwa ein Sechstel unseres Landesverbandes ausmachen würde. Wie sich dieses aufteilt in aktive oder passive Mitglieder, kann ich nicht nachvollziehen, da ich nicht die betreffenden Unterlagen habe bzw. aufbewahre. Wenn jetzt wieder das Kalenderjahr als Spielbetrieb eingeführt würde,
könnte die Hemmschwelle für diesen "Sparmodus" heruntergesetzt sein.
"Ich wechsle zwar in einen neuen Verein, aber warum soll ich die Monate bezahlen, wo ich noch gar nicht spielen kann oder will?"
"Was...ab September oder Oktober gibt es keine Verbandsmeisterschaften mehr...nur noch Pokalturniere......dann melde ich mich um als Passiver (kann ja trotzdem an Welcome Cup-Turnieren teilnehmen)...und vielleicht bleibe ich passiv bis zum regulären Spielbeginn in der neuen Saison......oder trete für die ersten drei Monate im neuen Jahr einfach aus?! (dann könnte ich mir einen Ball mehr leisten)

In unserem Landesverband gibt es viele Personen, welche nun mal nicht so finanzstark sind aber trotzdem gerne Bahnengolf spielen.

Die Erfahrungen kommen von Vorstandsmitgliedern, welche bei uns zum Teil schon jahrzehntelang Ämter im Landesverband bekleiden, insbesondere unser geschätzter Schatzmeister und gleichzeitig Passzentrale.

Zitat Pommes:" Eventuell kann es sich sogar auf die Anzahl der Stimmen eines Landesverbandes für die Bundesversammlung auswirken."

Inwieweit?

In dieser Hinsicht muss ich dir Recht geben:
Es hat keine Auswirkung auf die Stimmen eines Landesverbandes für die Bundesversammlung, da die Mitgliedererhebung der einzelnen Landesverbände für den DMV schon im Sommer (glaube Juli) eines jeden Jahres erfolgt und nicht zum 31.12., wie es unser Landessportbund verlangt.
Ein Irrtum meinerseits!

Zitat Pommes: "Außerdem ist ein Vereinsmitglied von psychologischer Sicht aus gebundener zu einem Verein, wenn er im jahresübergreifenden Spielbetrieb ist innerhalb einer Mannschaft.
Und der Verein hat dadurch eine längerandauernde Geldeinnahme durch den Mitgliedsbeitrag."


Wieso, wo soll der Unterschied zu dem Spielbetrieb im Kalenderjahr sein?

Die Gründe habe ich weiter oben eigentlich schon beschrieben.

Zitat Pommes; "Auch ein negativer Punkt zum Spielbetrieb im Kalenderjahr:
Wer möchte schon mit jemanden eine Weihnachtsfeier seines Vereines verbringen,
welcher bekannterweise ab folgenden Kalenderjahr für einen gegnerischen Verein spielt,
aus welchen Gründen auch immer?
Da kann ja die ganze Feierstimmung flöten gehen!"


Wenn schon die Weihnachtsfeier eines Vereins als Gegenargument zu dem Antrag des NBV herhalten muss, dann wird es besonders abenteuerlich. Das Argument ist meines Erachtens so abstrus, dass man darauf eigentlich wirklich nicht näher eingehen muss. Welches Vereinsmitglied nimmt nur deshalb an einer Weihnachtsfeier nicht teil, weil ein Mitglied den Verein wechselt, wobei ja noch vorauszusetzen wäre, dass dieses Mitglied an der Feier teilnimmt und der Verein überhaupt eine solche Feier veranstaltet? Wir haben beispielsweise mehrere passive Mitglieder, die aktiv in anderen Vereinen spielen (z.B. Tobias Ramcke, Helmut König und Jörg Jansen), die aktiv für den MGC Köln bzw. VfM Bottrop spielen. Gleichwohl haben wir gemeinsam eine harmonische Vereinsfeier gehabt, ich gehe davon aus, dass das in anderen Vereinen nicht anders ist.

Das war Ironie von meiner Seite aus, daher auch der Smilie mit der Zunge heraus!
Und ich bitte zu bedenken, dass wir Berliner ein oft missmütiges Völkchen sind und nicht solche Frohnaturen wie andere Bundesländer > auch hier Ironie mit einem grossen Schuss Wahrheit!
Damit aber kein falsches Bild von uns Hauptstädtern rüberkommt:
Es gab schon einige Fälle, wo jemanden ein Vereinswechsel übergenommen wurde.
Aber meistens renkt sich solch ein Verhältnis mit der Zeit wieder ein in normale Bahnen. Insbesondere weil bei uns in Berlin die "Wechselfreudigkeit" von einem Verein zum Anderen durch die geringen Entfernungen zwischen den Vereinen animiert wird. Es gibt einige Mitglieder im Landesverband, welche schon die Mehrzahl an Vereinen im Landesverband durch haben. (Daher meine jährliche Aussage: Mal sehen, wie sich das Wechselkarussell wieder dreht!)

Jetzt noch zum Abschluss meines "kleinen" Beitrages eine Bitte:
Legt nicht alles auf die Goldwaage, was man in diesem unserem Forum schreibt!
Ich nutze dieses Forum auch zum Ermitteln von Meinungen und Begründungen für unterschiedliche Themen unserer Sportart. Da wird nicht alles so durchleuchtet und beschrieben, dass man ein Manifest oder eine Doktorarbeit daraus machen kann.
Und das das Finden des Steines der Weisen schwierig ist, sieht man schon anhand dieser Diskussion über den jahresübergreifenden oder kalendarischen Spielbetrieb.

Eigentlich wollte ich am Samstag Abend einige schriftliche Verbandsarbeiten tätigen,
statt dessen hat mich dieser Beitrag einige Stunden Bearbeitung gekostet.
Daher wollte ich keine Meinung zu diesem Thema abgeben, um nicht direkte Antworten zu provozieren. Andererseits wollte ich auch nicht die Einträge von Uwe Braun und Holger unkommentiert stehen lassen.

Ich bin nicht allwissend und passe daher meine Meinungen über Sachverhalte dementsprechend an, wenn neue Erkenntnisse vorliegen. Als Landesverbandsvertreter kann ich allerdings eine andere Meinung vertreten als für meine Person. Und wenn die Bundesversammlung stattfindet ist es auch gut möglich, dass mein Landesverband eine andere Haltung zu diesem aufwühlenden Thema vertritt als bei der Sportwartevollversammlung, da sich ein Meinungsbild innerhalb des Landesverbandes gebildet haben kann.

So......jetzt dürft ihr meinen Beitrag auseinanderpflücken!
(Ganz grosse ironische Bemerkung!)
__________________
SCH......öner Lochrand!
SCHÖNER SCHLAG......zwei kommt!
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  #3  
Alt 24.01.2010, 09:28
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awhw awhw ist offline
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[QUOTE
Eigentlich wollte ich am Samstag Abend einige schriftliche Verbandsarbeiten tätigen,
QUOTE]

Protokoll der gestrigen <Präsidentenversammlung>?
__________________
minigolf-stettiner-haff@gmx.de
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  #4  
Alt 24.01.2010, 11:09
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Lieber Pommes,
die beschriebenen finanziellen Auswirkungen für den Verein und Verband scheinen doch sehr stark in den traditionell originellen Berliner Austritts-, Eintritts- und Beitragsregelungen ihren Grund haben.
So weit ich weiß, macht es niemand mehr so kompliziert wie unsere Berliner.Das bringt natürlich Zusatzprobleme, die andere Landesverbände nicht haben.
Recht hast du, wenn du sagst, dass jedes Argument "pro" sofort von zwei Argumenten "contra" entkräftet werden können. Und umgekehrt natürlich genau so.
Das Thema ist in der Abwägung genau fifty - fifty - das sieht man in den Diskussionen seit Jahren. Wir können die Zahl der spielbaren Wochenenden nikcht vermehren, das Wetter nicht verbessern und auch auf die Mitgliederzahl hat weder die eine noch die andere Form (Erfahrungen mit beiden Möglichkeiten gibt es ja genug) Einfluss gehabt.
Nur scheint es bei uns so zu sein, dass wir immer mit dem unzufrieden sind, was wir gerade haben.
Deshalb sollten wir auch dieses nutzlose Hin- und Herschieben jetzt mal für eine Zeit beenden und mit der diesjährigen Regelung gleich auch eine Mindestgeltungsdauer verabschieden.
Sonst diskutieren wir das bei unveränderten Argumenten in eineinhalb Jahren aufs Neue.
Und wir haben wahrhaft andere Themen, die zu behandeln Sinn ergeben würde.
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  #5  
Alt 24.01.2010, 14:38
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Pommes Pommes ist offline
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Zitat:
Zitat von Michelino Beitrag anzeigen
Deshalb sollten wir auch dieses nutzlose Hin- und Herschieben jetzt mal für eine Zeit beenden und mit der diesjährigen Regelung gleich auch eine Mindestgeltungsdauer verabschieden.
Sonst diskutieren wir das bei unveränderten Argumenten in eineinhalb Jahren aufs Neue.
Und wir haben wahrhaft andere Themen, die zu behandeln Sinn ergeben würde.
Deiner Meinung betreffend der Einführung einer Mindestgeltungsdauer schliessen sich bestimmt viele an > aus meinem Landesverband kamen auch schon solche Stimmen.
(Das erinnert mich an die ewigen Tarifauseinandersetzungen von Gewerkschaften und Arbeitgebern. Selbst da wird ja eine Laufzeit für die Tarifverträge festgelegt.)

Einen Punkt für das Kalenderjahr wurde glaube ich noch gar nicht erwähnt:
Nicht jeder Bahnengolfer kann kurzfristig seinen Urlaub einreichen, sondern einige müssen im Voraus ihre Jahresurlaubsplanung bei ihrem Arbeitgeber einreichen.
Für diese Personen ist es wichtig frühzeitig zu wissen, an welchen Spieltagen im Überregionalen Spielbetrieb so wo spielen, um ggf. Urlaub zu nehmen für Trainingsmaßnahmen > ich denke da insbesondere an die 1.Bundesliga.
Wenn die Spielorte schon im Jahr davor feststehen würden, haben diese Personen weniger Probleme mit ihrer Planung. Auch die Planung von Terminen für Turniere dürfte sich besser machen, wenn die Spielorte für die verschiedenen Meisterschaften frühzeitig feststehen würden.

Ein Nachteil beim Kalenderjahr ist allerdings, dass Spieler/innen einer überregionalen Mannschaft einrechnen müssen, dass sie mit ihrer Mannschaft evtl. zur Relegation bzw. Aufstiegsspiel fahren und dieses bei ihrer Urlaubsplanung berücksichtigen müssten.
Auch wenn nur zwei von sechs Spielterminen beim jahresübergreifenden Spielbetrieb im ersten Spieljahr sind, so kann man evtl. doch schon abschätzen, ob es für seine Mannschaft in der Spielsaison knapp werden könnte.
Der dritte Mannschaftsspieltag ist ja meist Mitte April, und der Vierte Anfang Mai.
Da kann man seinem willigen Arbeitgeber vielleicht eher ein paar Urlaubstage kurzfristiger aus den Rippen ziehen, wenn man ab den dritten bis vierten Spieltag über den Mannschaftsstand in der Liga Bescheid weiss.
Mannschaftsspieltage im Überregionalen Spielbetrieb innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu absolvieren wie im Kalenderjahr, braucht genügend finanzielle Ausstattung. Und wer hat die, insofern man nicht in einem zahlungskräftigen unterstützenden Verein ist?
(Bitte jetzt keinen Aufruf schreiben wegen Sponsorensuche und Marketing im Verein!)

Man kann schon den Spielbetrieb innerhalb eines Kalenderjahres entzerren, aber dafür muss dann das ganze Spielsystem umbauen und verschlanken > evtl. weniger Mannschaftsspieltage; die Qualifikationsmaßnahmen zu Meisterschaften ändern.
Doch erst sollten dafür geeignete Konzepte erarbeitet werden, bevor man sich an die Rückkehr zum Kalenderjahr aufmacht.

@ awhw
Unter Anderem!
__________________
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  #6  
Alt 02.02.2010, 15:51
Filzgolfer Filzgolfer ist offline
Azubi
 
Registriert seit: 14.01.2007
Beiträge: 46
Daumen hoch Eine hervorragende Entscheidung!

Welch erstaunliche Information ich hier lese - wer hätte das gedacht, daß in unserer Minigolfgemeinschaft noch Fehler eingesehen und korrigiert werden - ich hoffe, daß die Bundesversammlung die Entscheidung nun auch mal langfristig bestätigt. Das ganze Hin und Her hätte man sich damals schon ersparen können, wenn man sich mal ernsthaft mit dem Rahmenkalender beschäftigt hätte anstatt gleich den Kalender umzustellen

Viele hier im Forum hören "Saison im Kalenderjahr" und fangen an zu jammern, daß sie von März bis Juli so viel spielen und im Herbst nichts mehr los ist. Klar, wenn man sich den alten Terminplan 2007 vor Augen führt. Aber ich denke, es bietet sich hier die Möglichkeit, mal grundsätzliche Überlegungen anzustellen und den Rahmenplan zu überarbeiten. Aber das wird dann ein neuer Thread.

Sehr unterhaltsam sind ja wieder die Argumente, die für eine Saison von September bis August sprechen. Selbst ein im letzten Sommer bei uns eingetretener Jugendlicher hat mich zuletzt gefragt, was der Blödsinn soll, zwei Spiele der Liga im Herbst zu machen und den Rest nach einer halbjährigen Pause im Frühjahr. Ein Vergleich mit dem Fußball hinkt schon deshalb, weil im Fußball fast durchweg gespielt wird. Ich bin auch kein Freund davon, im Sommer neu gewonnene Mitglieder gleich in die Pflichtspiel-Mühle zu schicken. Die schönsten Turniere sind meist die Pokalturniere und damit sollte ein neues Mitglied beginnen.

Ein wichtiger Aspekt, den ich 15 Seiten lang vermißt habe, wurde erst durch Pommes erwähnt : Urlaubsplanung. Ich bin einer von vielen, die ihren Urlaub bis Ende November geplant haben müssen. Nur was weiß ich bis dahin? In welcher Liga spiele ich ab September? In welcher Mannschaft bin ich geplant? Muß ich dann reisen oder nicht? Wie sieht es mit meinen Saisonzielen aus? Spiele ich die Quali für die nächste DM oder plane ich lieber eine Urlaubsreise? Mit all diesen Eventualitäten kann ich keine vernünftige Urlaubsplanung machen. Bei der Saison im Kalenderjahr kann man im Herbst eine Saisonbilanz ziehen und weiß, was im nächsten Jahr ansteht.

Auch das Argument der Saisonplanung für die Funktionäre kann ich nur unterstreichen. Anstatt dies in aller Ruhe im Herbst/Winter abzuwickeln, hat man jetzt für kurze Zeit extremen Streß. Da ich im Sommer lieber auf dem Minigolfplatz zum Spielen bin, kann ich auf die Bürokratie nebenbei gerne verzichten.

Ein weiterer bisher unbenannter Aspekt : Die Aufstiegsspiele finden jetzt in den Sommerferien statt. Dort planen die Leute mit Familie häufig zu verreisen, während die nicht an die Ferien gebundenen Spieler häufig Urlaubssperre haben, weil die Kollegen mit Familie dann im Urlaub sind. Bedeutet : Kaum eine Mannschaft hat die besten Leute gänzlich zur Verfügung - und das zum wichtigsten Saisonspiel . Dann lege ich doch lieber ein reguläres Ligaspiel in die Ferien. Dies kann zum einen von allen Spielern eingeplant werden, zum anderen könnte man auch ohne Urlaub auskommen, da nur am Sonntag gespielt wird.

Aber wie bereits von anderen gesagt, sollten wir eine dauerhaft gute Lösung finden und nicht alle 2 Jahre die Saison umstellen. Das stellt uns gerade nach außen in kein gutes Licht.
__________________
Ich glaube, das ist falsch verstanden worden mit der Demokratie. Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muß nicht ... Das ist mir ganz wichtig, daß sich das mal rumspricht.
(c) by Dieter Nuhr
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  #7  
Alt 02.02.2010, 18:44
Benutzerbild von BvB
BvB BvB ist offline
Der Camper
 
Registriert seit: 26.11.2006
Ort: Glinde(bei HH)
Beiträge: 1.333
Standard

Zitat:
Zitat von Filzgolfer Beitrag anzeigen
Welch erstaunliche Information ich hier lese - wer hätte das gedacht, daß in unserer Minigolfgemeinschaft noch Fehler eingesehen und korrigiert werden - ich hoffe, daß die Bundesversammlung die Entscheidung nun auch mal langfristig bestätigt. Das ganze Hin und Her hätte man sich damals schon ersparen können, wenn man sich mal ernsthaft mit dem Rahmenkalender beschäftigt hätte anstatt gleich den Kalender umzustellen
So unterschiedlich sind die Meiningen - ich bin der Meinung, das eine Saisonumstellung zum jetzigen Zeitpunkt ein Fehler ist und hoffe inständig, dasd die Bundesversammlung den Antrag abschmettert. Die Gründe Für und Wider wurden ja bereits ausdiskutiert.
__________________
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